Was uns wichtig ist

      • Mehr Öko für die BOKU!

Auch wenn die BOKU als „ÖKO-Uni” gilt, hat sie diesen Ruf eigentlich nicht ganz verdient. Ökologische Aspekte werden in der Lehre und an der Uni nur begrenzt umgesetzt. Wir sind der Meinung, dass Ökologie und Nachhaltigkeit nicht nur in einzelnen Lehrveranstaltungen abgehandelt werden sollten, sondern als Querschnittsmaterie in allen Themenbereichen Einzug finden müssen.

      • Partizipation und Inklusion

Eine aktive Mitgestaltung unserer Universität und Umwelt ist nur möglich, wenn alle Studierenden die gleichen Bildungschancen haben und ihnen auch genügend Raum zur Verfügung gestellt wird. Wir tun unser bestes, um die Partizipation in allen Aspekten des Universitätslebens zu ermöglichen und Menschen aller Lebensrealitäten zu inkludieren.  

      • Studieren ohne Hürden

Wir wollen eine Universität für alle. Wir setzen uns gegen Zugangsbeschränkungen ein, wollen bestehende Barrieren reduzieren und unsere Universität stetig verbessern. Mehr Lernräume, ein besseres Betreuungsverhältnis, kostenlose Lernmaterialien und die Verhinderung der weiteren Verschulung des Studiums sind hierbei nur einige unserer Ziele.

Wir unterstützen auch Interessen von gesellschaftlich, sozial und strukturell weniger privilegierten Studierenden, wie z.B. Studierenden aus dem Ausland, Arbeiter_innenkindern, Menschen mit Behinderung, Studierenden mit Kindern, etc.

      • Eine transparente Uni

Transparenz ist uns nicht nur in unseren internen Strukturen wichtig. Wir fordern auch Transparenz von unserer Universität, vor allem weil konstruktive Mitgestaltung nur mit umfassender Information funktioniert.

      • (Queer-)Feminismus

Annähernd gleich viele Frauen_ wie Männer_ studieren an der BOKU, sehr viel weniger Frauen_ sind allerdings Professor_innen und in der Geschichte der BOKU gab es erst eine einzige Rektorin. Wir setzen uns dafür ein, dass Frauen_ endlich die selben Möglichkeiten wie Männer_ haben. Neben Frauen_förderung legen wir unseren Fokus verstärkt auch auf Queere Themen.

      • Für eine kritische Lehre

Im Studium werden wir leider oft mit einer unkritischen und von Abhängigkeiten geprägten Lehre konfrontiert. Wir aber wollen weg von der ECTS-Zählerei und hin zu mehr Raum für kritische Lehrinhalte und Diskussionen. Uns reicht es auch nicht, nur über Inhalte Bescheid zu wissen, wir wollen uns aktiv damit auseinandersetzen und das vorherrschende System hinterfragen.

      • Gegen Rechtsextremismus und Faschismus!

Nationalismus nimmt momentan überhand, Diskriminierung und Gewalt werden durch recht(sextrem)e und konservative Gruppen legitimiert. Auch auf der BOKU hinterlassen Rechtsextreme immer öfter ihre Spuren, seien es Identitären-Sticker oder Nazi-Schmierereien. Wir stellen uns klar gegen Leute, die ihre menschenfeindlichen Ideologien auf der BOKU verbreiten wollen.

Wir stehen für eine linke ÖH BOKU und nehmen das allgemeinpolitische Mandat wahr und wissen Studierende existieren nicht nur an der Uni, sie werden auch ausserhalb der Hochschule mit Faschismus und rechten Ideologien konfrontiert. Wir schauen nicht weg, sondern sagen: kein Hufbreit dem Faschismus!