June 15, 2011
by admin
0 comments

ÖH-Wahlen

Zuallererst ein danke an alle, die wählen gegangen sind. Es ist erfreulich, dass auf der Boku verglichen mit 2009 die Wahlbeteiligung auf um 2,85% und damit auf 38,87% gestiegen ist. Das ist ein positives Zeichen dafür, dass wir in den letzten zwei Jahren – gemeinsam mit der Fachschaftsliste Boku – in der ÖH Boku gute Arbeit geleistet haben und den Studierenden die Wichtigkeit der ÖH wieder bewusster machen konnten.

In den nächsten zwei Jahren werden wir uns weiterhin in der ÖH engagieren, möchten aber auch wieder mehr als bagru*GRAS*boku auftreten und Schwerpunkte setzen – aber mehr dazu im Herbst ;-)

 

May 22, 2011
by admin
0 comments

Stellungname zum Studibeisl

An der Boku lernen alle Erstsemestrigen beim Tutorium das Tüwi kennen und ein Großteil davon findet dieses Projekt super!
Das Tüwi befindet sich auf ÖH Flächen auf der Boku, das bedeutet, dass die ÖH Boku sich zu “unserem Studibeisl“ bekennt.  Auch ein Großteil der StudentInnen bekennt sich zum Tüwi:  Im Jahr 2006 haben sich 80 Prozent der Studierenden im Rahmen der Abstimmung über die Zweckwidmung der Studiengebühren an der Boku für den Erhalt und Ausbau des TÜWI-Gebäudes zu einem Studierendenzentrum ausgesprochen. Damals stand das Gebäude kurz vor der Rückgabe seitens des Rektorats, was ein Aus für den Tüwi bedeutet hätte. Die bagru*GRAS*boku hatte damals die Idee, mit dieser Abstimmung das Rektorat rechtlich daran zu binden und es ist uns auch gelungen.
Wir hätten keinen Tüwi an der Boku, wenn wir Miete für Räumlichkeiten zahlen müssten. Für uns an der Boku ist es klar, dass das Tüwi dazu gehört, wir sind quasi damit “aufgewachsen”.
Es ist allerdings NICHT selbstverständlich, dass StudentInnen einen Raum haben, wo sie hingehen können um nach einer Prüfung ein Bier/Saft zu trinken, sich mit einer  Referatsarbeitsgruppe treffen oder einfach mal hinzugehen, ohne dass sie einem Konsumzwang ausgesetzt sind.  Es ist auch nicht selbstverständlich, dass Angestellte in der Gastronomie fair bezahlt werden und ihren Arbeitsplatz mitgestalten können.
Das Studibeisl ist ein jahrelanges Projekt der GRAS an der Uni Wien, hinter dem sehr viel Arbeit steckt und das auch gut durchdacht wurde. Es gibt zu diesem Projekt einen Bussinessplan und es ist alles ordentlich und korrekt auf den Sitzungen der Universitätsvertretung der ÖH Uni Wien beschlossen worden.
Die Beschlüsse rund um das Studibeisl sind an der Uni Wien mit den Stimmen von GRAS,  VSSTÖ, KSVlili und FLÖ mit einer 2/3 Mehrheit beschlossen worden. Das Protokoll der Sitzung findet ihr unter http://www.oeh.univie.ac.at/fileadmin/FilesINTERN/2009bis2011/2011_01_26.pdf
Bei den 400000€ handelt es sich um Geld aus ÖH Rücklagen. Das bedeutet: die ÖH Uni Wien hat in den letzten Jahren nicht ihr gesamtes jährliches Budget verbraucht, sondern ein Teil davon ist in die Rücklagen geflossen.
Diese Rücklagen können auf der Bank bzw. in irgendwelchen Fonds rumliegen und Zinsen kassieren und dann noch mehr und mehr werden oder sie werden für Projekte ausgegeben, die den Studierenden etwas bringen. Die Mitgliedsbeiträge der ÖH sind nämlich dazu da um für Arbeit für Studis ausgegeben zu werden und nicht um Geld zu horten.
Die ÖH Uni Wien bekennt sich dazu, dass sie ein großes Projekt, wie das Studibeisl angegangen ist. Es ist nicht einfach von der Uni Flächen zu bekommen und da haben wir es nun selbst in die Hand genommen.
Aufschlüsselung der angenommenen Kosten:
  • € 165.000 Ablöse
  • € 20.000 Kaution
  • € 12.000 Provision
  • € 36.000 Miete für 2011
  • € 50.000 laufende Kosten für 2011
  • € 30.000 Startkapital
  • € 80.000 Umbauten und Einrichtung
  • € 393.000 Insgesamt für 2011

Das Beisl soll sich innerhalb von 3 Jahren selber tragen.Die AG hat offensichtlich Probleme mit den  Grundsätzen des Beisls:
basisdemokratisch, feministisch, antisexistisch, progressiv, antidiskriminierend, antirassistisch, emanzipatorisch, ökologisch-nachhaltig, antifaschistisch, antinationalistisch, antiklerikal, antipatriarchal, antiheteronormativ, antikapitalistisch und solidarisch.
Ganz besonders haben sie ein Problem mit antiklerikal und antiheteronormativ. Wobei sie die Bedeutung der Wörter offensichtlich nicht verstanden haben.
Zum Grundsatz antiklerikal:Der Kleriklarismus  ist die Bestrebung, die den Einfluss der katholischen Kirche auf das gesamte öffentliche Leben ausdehnen, stärken will. http://www.duden.de/rechtschreibung/Klerikalismus
Die GRAS bekennt sich zur strikten Trennung zwischen Kirche und Staat. Religion ist Privatsache und darf keinen Einfluss auf die politische Entwicklung in einem Rechtsstaat haben. Wir kritisieren die Kirche und nicht die Menschen, die einem Glauben angehören. Selbstverständlich sind auch Menschen mit offensichtlicher Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft (Kopftuch,  Kippa, etc.) im Studibeisl willkommen.
Zum Grundsatz antiheteronormativ:
Heteronormativität ist ein Begriff, der kritisiert, dass in unserer Gesellschaft heterosexuelle Bindungen zwischen Menschen der Normalzustand sind. Lesbische, schwule oder andere Liebes- und Lebensformen sind demnach in unserer Gesellschaft eine Abweichung dieser Norm und finden keine Zustimmung innerhalb der Mehrheitsbevölkerung. Die GRAS erteilt Homophobie eine klare Absage und setzt sich für die Gleichstellung aller Menschen ein.
Im Studibeisl ist es deswegen unmöglich, dass schwule oder lesbische Paare das Lokal verlassen müssen, weil sie einander öffentlich ihre Zuneigung zeigen.  Das Studibeisl soll einen Raum bieten, in dem sich alle wohl fühlen und keiner Diskriminierung ausgesetzt sind.
Dass die AG den Grundsatz antiheteronormativ ein Dorn im Auge ist, lässt sich für uns nur folgendermaßen erklären:
  1. Sie wissen nicht, was es bedeutet
  2. Sie sind homophob
Wenn es andere Gründe hierfür gibt, mögen sie das bitte erklären.
Zum Grundsatz antikapitalistisch:
Das primäre Ziel des Studibeisls ist die Schaffung eines Freiraums für StudentInnen , an dem sie sich aufhalten können und wo sie auch Veranstaltungen organisieren können. Das Studibeisl ist antikapitalistisch, weil es nicht darum geht Profit zu machen. Die Angestellten werden fair bezahlt und haben auch ein Mitbestimmungsrecht.  Dieser Grundsatz ermöglicht es, biologische und fair gehandelte Prodrukte zu leistbaren Preisen für StudentInnen anzubieten.
Wenn die AG behauptet, dass durch diese Grundsätze ein Großteil der StudentInnen  diskriminiert wird, dann implizieren sie, dass ein Großteil der StudentInnen rassistisch, homophob, sexistisch, nationalistisch usw. ist. Und das möchten wir doch nicht hoffen!
In diesem Sinne:
Allen Unis ihr TÜWI!

May 18, 2011
by admin
0 comments

ÖH-Wahl: Wo wir aktiv sind

@ ÖH-Boku

Die ÖH soll nicht nur fraktionierte, sondern alle motivierten Menschen zur Mitarbeit einladen. In den letzten zwei Jahren, in denen wir in der Exekutive der ÖH Boku vertreten waren, haben wir uns sehr darum bemüht, die ÖH nach außen hin zu öffnen und zur Mitarbeit aufzurufen.
Offene Redaktionssitzungen für das ÖH-Magazin oder transparente Ausschreibung von offenen Stellen sind für uns Selbstverständlichkeiten. Diese Politik wollen wir auch in der nächsten Exekutivperiode fortführen.

@ÖH-BV

Die ÖH ist die gesetzliche Vertretung der Studierende. Neben Beratung und Service hat die ÖH auch noch eine politische Aufgabe, die besonders auf Bundesebene zum Tragen kommt, wo die ÖH-Bundesvertretung (BV) die Verhandlungen mit dem Ministerium und anderen studienrelevanten Organisationen führt.
Da die BV seit einigen Jahren nicht mehr direkt gewählt werden kann, sondern nach dem Ergebnis der Universitätsvertretungs-Wahl beschickt wird, ist es besonders wichtig, welcher Fraktion du an deiner Uni die Stimme gibst. Denn in welche Richtung sich Studierendenpolitik entwickelt und ob Studiengebühren sowie Zugangsbeschränkungen bekämpft werden hängt nicht zuletzt von den Positionen ab, die die BV in den Verhandlungen vertritt.

Daher gilt: Nur eine Stimme für die b*G*b auf Universitätsvertretungsebene bedeutet auch eine Stimme für die GRAS in der Bundesvertretung.

@Tüwi

Das Tüwi ist der b*G*b eine Herzensangelegenheit! Unsere Nahversorgung ist Tüwis Hofladen! Unsere Plena finden fast immer in der Nähe des Tüwi statt, das gemeinsame Getränk danach im Tüwi ist selbstverständlich. Der TÜWI Verein bleibt als selbstverwaltetes Lokal den Studierende der BOKU weiterhin als Ort zur Kommunikation und Verwirklichung erhalten.

Das Tüwi steht vor Veränderung: Die Universität plant gemeinsam mit der Bundesimmobiliengesellschaft (ein Konstrukt des schönsten Finanzministers aller Zeiten zur Budgetbehübschung) einen Neubau oder eine Renovierung des Tüwi. Die Raumnot der Türkenschanze darf aber nicht auf dem Rücken des einzigen “Sozialraums” der Studierende ausgetragen werden. Ein großer Hörsaal, Kindergruppe und Mensa im Tüwi: Gerne, aber auch möglichst viele der im zweiten Stock neu errichteten Lern- und Initiativenräume müssen in der Zukunft ihren Platz finden.ten. Diese Politik wollen wir auch in der nächsten Exekutivperiode fortführen.

Es bedarf in den kommenden Jahren einer starken ÖH, die mit dem Rektorat auf Augenhöhe verhandelt und die für Studierende beste Lösung erreicht

@Bildungspolitk

Die bagru*GRAS*boku engagiert sich seit jeher für einen höheren Stellenwert der Bildung in unserem Umfeld („Österreich“). Die von uns angestrebten Rahmenbedingungen sind klar:

  • Eine solide Finanzierungdes tertiären Bildungsbereiches (2% des BIP),
  • freier Hochschulzugang,
  • keine Studiengebühren
  • keine schikanöse „Knock-Out Phasen“
  • demokratisch organisierte Universitäten
  • Ausbau der Mitbestimmungsrechte der Studierenden

Wir wollen selbstbestimmtes, kritisch-reflexives Studieren ermöglichen und wehren uns daher gegen die Überladung und Verschulung von Studienplänen. Wir fordern mehr Raum für Studierende an der Universität: Es braucht einen großen Hörsaal am Standort Türkenschanze, Raum zum Lernen, für Kommunikation, Vernetzung, Erholung und Projektgestaltung.
kurz: Ein „Haus der Studierenden“.

Auch das Thema Barrierefreiheit ist an der BOKU alles andere als gegessen. Die entsprechende Infrastruktur ist jedoch nur ein wichtiger Aspekt hochqualitativer Lehre & Forschung. Besondere Anliegen sind uns die Optimierung der Betreuungsverhältnisse, die Berufung kompetenter, kritischer Professor_innen, realitätsnahe Verteilung von ECTS Punkten und die aktive Förderung des Ideals der Einheit von Forschung und Lehre.

Emanzipatorische Bildung für alle!

 


May 18, 2011
by admin
0 comments

ÖH Wahl: Universität ist mehr als Bildung

Wir sind eine Gruppe von Studierenden, die Gegebenheiten nicht einfach hinnimmt, nur weil sie sich etabliert haben. Wir sind Menschen, die laut aufschreien, wenn Hochschulpolitik über die Köpfe der Studierenden hinweg gemacht wird. Für uns bedeutet auf der ÖH aktiv zu sein, sich intensiv mit Uni, Bildung, aber auch Gesellschaft auseinanderzusetzen.

Als bagru*GRAS*boku sind wir die einzige Studierendenfraktion an der BOKU, die auch einen politischen Anspruch an ÖH-Arbeit stellt. Bildung funktioniert nicht abgekoppelt von der Gesellschaft, Studierende sind genauso von allgemeinpolitischen Entscheidungen betroffen. Daher sehen wir es als unsere Aufgabe neben Service und umfassender Beratung Studienbedingungen auch in großem Rahmen zu verbessern.

  • Wir kämpfen für eine freien Hochschulzugang für alle Menschen!
  • Wir wollen Bildung die für jede und jeden zugänglich ist, egal welcher sozialen und geographischen Herkunft!
  • Wir setzen uns für mehr Frauenförderung und Feminismus als Querschnittmaterie ein!
  • Wir fordern eine radikale Verbesserung der Situation für ausländische Studierende und tatsächliche Gleichberechtigung!
  • Wir erteilen Sexismus, Rassismus, Homophobie, Antisemitismus und jeder anderen Form von Diskriminierung eine klare Absage!
  • Wir fordern eine kritische Lehre und Forschung!
  • Wir treten für eine abgesicherte finanzielle Situation für alle ein